Das ist neu bei „Wir von hier“

„Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“ – Projektanträge können weiterhin eingereicht werden

Die Usedomer Partnerschaft für Demokratie ruft auch in der 2. Jahreshälfte die Bürgerinnen und Bürger der Insel Usedom auf, Unterstützung für ihre Projektideen zu beantragen.
„Es wurden in diesem Jahr bereits 9 ganz unterschiedliche Ideen gefördert und in tolle Projekte umgesetzt. Und wir haben noch immer die Hälfte der aus dem Bundesprogramm zur Verfügung stehenden Mittel, um für die verbleibenden 4 Monate dieses Jahres weitere Aktionen und Veranstaltungen gemeinsam durchführen zu können“, so René Lenz von der Koordinierungs- und Fachstelle des Förderprogramms. Somit stünden derzeit noch knapp 20.000 Euro bereit. Der Hintergrund, dass zu diesem Zeitpunkt noch mehr als normalerweise zur Verfügung stehe, sei, dass ein sehr großes Projekt nun doch erst im nächsten Jahr zur Durchführung komme.
„Wir sind mit dem Verlauf des Förderjahres bisher sehr zufrieden. Und ich hoffe, dass sich noch viele Menchen, die die Insel auch voranbringen wollen, mit ihren Ideen bei mir melden“, so Lenz. Die Rahmenbedingungen, die beantragten Mittel einzusetzen, seien bewusst sehr weit gefasst: ob Leseabend oder Workshop, ein Projekt im sportlichen oder kreativen Bereich, ob die Idee von einem kleineren Vereinen oder einem großen Träger entwickelt wurde, die einzige Voraussetzung sei es, dass die Veranstaltung oder Initiative sich für Toleranz und Demokratie einsetze, Menschen zusammenbringe und für einen offenen und fairen Umgang untereinander einträte.
Der Vorteil bei diesem Förderprogramm liege in der unbürokratischen Antragsstellung und der Beratung und Betreuung bei der Ausgestaltung des Antrags durch Herrn Lenz. Er lädt alle Usedomerinnen und Usedomer ein, sich einfach direkt bei ihm zu melden, per Telefon unter 0175 9197247 oder per E-Mail an lap@demokratisches-ostvorpommern.de.


Foto (C) Claudia Benter

Neuigkeiten aus der „Partnerschaft für Demokratie“: Töpferwerkstatt in Loddin kreativ gestartet

In Loddin wurde im Frühling eine Töpferwerkstatt eingerichtet, um dort mit Kindern und Erwachsenen gemeinsam kreativ arbeiten zu können. Mit der Unterstützung der Usedomer „Partnerschaft für Demokratie“ – „Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“ – konnte im Mehrgenerationenhaus des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) im Ortsteil Kölpinsee der Gemeinde Loddin eine komplett ausgestattete Werkstatt mit regelmäßigen Kursen aufgebaut werden.
„Das Töpfer-Angebot wurde sehr gut angenommen“, freut sich die Jugendclubleiterin Catharina Wittnebel. Sie hatte das Projekt und die Abstimmung unter den Beteiligten – dem ASB mit dem Mehrgenerationenhaus, der Kita und dem Jugendclub, dem Heimatverein sowie der Gemeinde – koordiniert.
„Wir haben zunächst mit einem wöchentlichen Angebot für die Kinder aus dem Jugendclub und Anfängerkursen für die Gemeinde gestartet. Für die kommende Zeit möchten wir die Kita-Kinder an das Töpfern heranführen und noch mehr Kurse für die „Großen“ anbieten“, berichtet Frau Kathrin Felsberg, Leiterin der ASB-Kita „Bernsteintaler“ im Mehrgenerationenhaus. „Wir wollen dann mit den Kleinen künftig auch „Mitbringsel“ und Dekorationen wie Raumschilder für die Kita-Räumlichkeiten herstellen.“
Für die Zukunft sei zudem geplant, eine pädagogische Mitarbeiterin einzuarbeiten, so dass die von der Töpferkursleiterin Frau Christiane Krüger durchgeführten Kurse auch in Urlaubszeiten fortgeführt werden können, denn das gemeinsame Töpfern fördere enorm das Zusammengehörigkeitsgefühl zwischen den unterschiedlichen Generationen.
Derzeit sei zwar Sommerpause, aber im September gehe der Betrieb wieder los und alle an einem Töpferkurs interessierten Gemeindemitglieder können sich sehr gerne bei Frau Felsberg (Kontakt siehe unten, auf der ASB-Kita-Internetseite) melden.

Der Träger des Projektes ist der Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Vorpommern-Greifswald (ASB RV VG e.G.) in Anklam.

Kontakt Kita „Bernsteintaler“ Loddin: http://asb-rv-vg.de/unsere-angebote/kindertagesstaetten/kita-bernsteintaler-loddin/

Ein Jugendgremium für die Insel Usedom – Gefördert durch „Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“

In diesem Jahr haben Usedomer Jugendliche ein eigenes Jugendgremium gegründet, um ihre jugendspezifischen Interessen in Politik und Verwaltung selbständig vertreten zu können. Bereits im Jahr 2016 wurde ein Jugendfonds eingerichtet, mit dessen Mitteln Jugendliche eigene Ideen für Projekte umsetzen können. „Wir wollten den Jugendlichen zeigen, dass sie aktiv an der Gesellschaft teilhaben können und ihre Rechte einfordern sollten,“ berichtet René Lenz von der Koordinierungs- und Fachstelle des Förderprogramms über die Hintergründe. Auch für dieses Jahr werden demnach wieder 5.000 EUR für Jugendprojekte bereitgestellt.
„Seit dem Start haben wir schon diverse Projekte im Sinne des Jugendfonds realisiert“, so Ina Wernitz vom CJD Zinnowitz, dem Projektträger. „Unser Ziel war dabei von Beginn an auch, im Amt Usedom die Mitwirkung der jüngeren Generation über ein Jugendgremium dauerhaft zu ermöglichen.“
Zum Auftakt haben die jungen Menschen den Politiker Philipp Amthor ins CJD Zinnowitz eingeladen und mit ihm unter anderem über das jugendrelevante Thema der Mobilität auf der Insel diskutiert. Weitere Treffen fanden mit Herrn Jörgen Boße von der Usedomer Bäderbahn GmbH statt und seien geplant mit dem Landrat Herrn Michael Sack.
Anfang Juli gab es dann eine große Schuljahresabschluss- und Demokratie-Partie im Jugendclub in Koserow, mit der die jetzigen Mitglieder des Jugendgremiums neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter gewinnen wollten, da sie die Region teilweise für Ausbildung und Studium verlassen: „Wir haben gegrillt, Musik gespielt und gemeinsam die Sommerferien eingeläutet“, berichtet Gustav Kenn, Bundesfreiwilliger beim CJD. Seine Aufgabe war es im vergangenen Jahr, „die Fäden zusammen zu halten“, regelmäßig mit den Mitgliedern des Jugendgremiums zu sprechen und sie dabei zu unterstützen, sich eine Satzung zu geben, so dass sie nach außen auch eine Rechtsgrundlage und einen Handlungsspielraum haben. „Ich möchte alle Usedomer Jugendlichen herzlich einladen, sich am Jugendgremium zu beteiligen! Leider ist mein Bundesfreiwilligenjahr nun vorbei, aber ihr könnt euch bei Interesse oder Fragen direkt an Ina Wernitz vom CJD wenden.“

„Play together“ – Das Förderprogramm „Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“ unterstützt Zirkusprojekt für Vielfalt und Mitbestimmung

An einem gemeinsamen Zirkusprojekt haben 100 Mädchen und Jungen des Kinderhauses Himmelschlüsselchen und der Evangelischen Grundschule Benz in der Woche vom 27. Juni bis zum 01. Juli teilgenommen.

Die Workshop-Woche startete für die Benzer Pädagoginnen und Pädagogen und die Zirkustrainer des Kooperationspartners Zirkus Zack aus Berlin bereits am Sonntagnachmittag mit dem Aufbau des Zirkuszeltes und der Koordination der Workshops. Am Montag konnten so die Kindergartenkinder und Schülerinnen und Schüler im Alter von 3 bis 12 Jahren an einem Stationen-Karrussel 10 unterschiedliche Zirkusdisziplinen ausprobieren – von der Jonglage mit Teufelsstäben, Bällen oder Tüchern über das Einradfahren und die Clownerie bis zum „Gebrauch“ von Schwerterkisten und dem Seilspringen – und anschließend selbst entscheiden, welche Artistik sie während der Zirkuswoche trainieren und aufführen möchten.

„Die Kinder haben auf diese Weise in altersgemischten Gruppen gearbeitet und konnten sich gegenseitig kennenlernen und einander helfen“, beschreibt Wiebke Liesong den pädagogischen Ansatz. Sie ist Erzieherin im Evangelischen Kinderhaus Himmelsschlüsselchen und hatte das Zirkusprojekt gemeinsam mit Kirsten Hertrich, der Leiterin der Evangelischen Grundschule Benz, koordiniert. Die Workshops fanden im eigens gemieteten Zirkuszelt, im „Glaskasten“, in den Kindergarten- und Schulräumen sowie im Kinderhaus statt. Die Aufführung am Freitagnachmittag musste aufgrund von Wetterwarnungen in die Kirche verlegt werden, aber alles sei dennoch wunderbar verlaufen und habe so geklappt, was sie es sich gewünscht hatten.

„Ermöglicht wurde das Zirkusprojekt durch die Usedomer ‚Partnerschaft für Demokratie‘, die ‚Ehrenamtsstiftung MV‘ und viele fleißige Helferinnen und Helfer, die das Zelt transportiert und auf- bzw. abgebaut haben. Viele Kolleginnen und Kollegen haben uns in ihrer freien Zeit tatkräftig unterstützt, um das Projekt in dem Ausmaß realisieren zu können. Die Evangelische Kirchengemeinde Benz stellte Wohnraum für die Zirkuspädagogen zur Verfügung, die Gemeinde Benz einen Übungsraum und den Platz für das Zirkuszelt. Der Förderverein Benzer Kinder e.V. half mit, den Eigenanteil aufzubringen“, freut sich Wiebke Liesong. „Die Kinder sind noch ganz stolz und glücklich von der Zirkuswoche und wir freuen uns, dass durch die angeschafften Zirkusmaterialien ein bisschen Zirkusluft im Kinderhaus und in der Schule erhalten bleiben wird.“
Der Träger des Projektes war der Förderverein Benzer Kinder e.V. Informationen zum Zirkus Zack finden Sie auf www.zirkus-zack.de.

„Jüngere deutsche Geschichte erleben“ – Die „Partnerschaft für Demokratie“ unterstützt Jugendprojekt zur DDR-Zeit

Im Juni besuchen 25 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren ein Wochenende lang die ehemals in Ost- und Westsektor geteilte Hauptstadt Berlin, um die jüngere deutsche Geschichte kennenzulernen und an den Orten der Vergangenheit ihre Gegenwart zu reflektieren.
„Dieser Teil der deutschen Geschichte spielt auf der Insel immer noch eine große Rolle. Gerade die DDR und die Wendezeit sind in vielen Orten und in vielen Köpfen noch allgegenwärtig“, so Vera Bäßmann, Gemeindepädagogin im Pfarrsprengel Usedom, die gemeinsam mit der Sozialpädagogin Christina Nowak vom Inselhopper der Volkssolidarität sowie der Gemeindepädagogin Cornelia Ehlert-Ahrnke der Kirchengemeinde Koserow die Gruppenfahrt pädagogisch begleitet.
Ziel des Projektes sei es, den Mädchen und Jungen über den Besuch der ehemals geteilten Stadt die jüngere deutsche Geschichte greifbar zu machen und ihnen die Möglichkeit zu geben, gemeinsam über wichtige politische und gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Hierzu werden sie unter anderem ein ehemaliges Stasigefängnis, die heutige Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, besuchen und an einer Führung von Zeitzeugen teilnehmen. Im Museum „Story of Berlin“ durchwandern sie verschiedene Räumlichkeiten, die die Berliner Geschichte anschaulich abbildet.
„Durch den Besuch der Museen können sich die Jugendlichen unabhängig noch einmal ein eigenes Bild machen. Sie erhalten Kenntnis darüber, was in der damaligen Zeit passiert ist, dass es Systemträger gab und solche, die Repressalien befürchtet haben. Im anschließenden Austausch gehen wir bewusst mit dem Thema Meinungsbildung und den Fragen um, inwieweit es Lebenssituationen gibt, in denen ich mich möglicherweise selbstbewusst gegen ein System stellen muss? Wo gibt es Punkte, an denen ich mir selbst sage, da mache ich nicht mit?“
Der Träger des Projektes ist der Förderverein Dorfkirchen am Lieper Winkel e. V.

Das Förderprogramm „Partnerschaft für Demokratie“ unterstützt den Aufbau einer Töpferwerkstatt im Mehrgenerationenhaus in Loddin

Im Laufe der Frühlings- und Sommermonate wird im Mehrgenerationenhaus des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) im Ortsteil Kölpinsee der Gemeinde Loddin eine Werkstatt mit dem Angebot regelmäßiger Töpferkurse aufgebaut.
„Die Einrichtung einer Töpferwerkstatt in unserem Ort, um dort mit Kindern und Erwachsenen gemeinsam kreativ arbeiten zu können, war ein lang gehegter Wunsch, sowohl einzelner Personen als auch des Heimatvereins, des Jugendclubs und des Kindergartens“, beschreibt Frau Kathrin Felsberg, die Leiterin der ASB-Kita „Bernsteintaler“ im Mehrgenerationenhaus, die Entstehung des Projekts. „Bisher fuhren wir zu Töpferkursen nach Greifswald oder Wolgast, was jedoch wegen des hohen Aufwands nur selten möglich war. Oft lagen Monate zwischen den Arbeitsterminen. Dies hatte insbesondere beim Töpfern mit Kindern die Freude an der Arbeit durch erhebliche Wartezeiten sehr getrübt.
Im Januar dieses Jahres setzten sich die Beteiligten – der ASB mit dem Mehrgenerationenhaus, der Kita und dem Jugendclub, der Heimatverein sowie die Gemeinde Loddin – zusammen und besprachen die Umsetzbarkeit. Die Förderung durch „Wir von hier - Gemeinsam für unsere Insel“, der Usedomer „Partnerschaft für Demokratie“, ermöglicht im Verlauf die Einrichtung der Werkstatt, die Anschaffung von Arbeitsmaterial sowie das Angebot von wöchentlichen Kursen.
„Unsere pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben nun auch die Möglichkeit, den Umgang mit Ton kennenzulernen und in ihrer Arbeit einzusetzen, die Kinder der Kita und die Jugendlichen aus dem Jugendclub können ebenso mittöpfern, wie die Erwachsenen aus der Senioreneinrichtung. Mit einer Töpferwerkstatt direkt im Haus können wir zudem die Kurse auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde anbieten und so das Haus noch mehr nach außen öffnen“, freut sich Frau Felsberg. Das Mehrgenerationenhaus wird mit Leben erfüllt und eine intensivere Verbindung zwischen den Generationen aufgebaut. Die gemeinsame Arbeit von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen kann so neue Impulse für das Miteinander in der Gemeinde geben und sowohl den Einzelnen als auch die Gemeinschaft bereichern.
Der Träger des Projektes ist der Arbeiter-Samariter-Bund, Regionalverband Vorpommern-Greifswald (ASB RV VG e.G.) in Anklam.

Mehr Informationen finden Sie auf den folgenden Seiten:
Mehrgenerationenhaus, Kita und Jugendclub
Heimatverein Loddin
Amt Usedom Süd - Gemeinde Loddin


Foto (C) C. Wittnebel

Das Förderprogramm „Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“ unterstützt die Veranstaltungsreihe „Lieper Klöneck 2018“

Der Heimatverein Lieper Winkel e.V. organisiert im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Lieper Klöneck 2018“ in der Gemeinde Rankwitz im Jahresverlauf zahlreiche Feste und Vorträge zur lokalen Geschichte und den Traditionen des „Winkels“.
In den Vorträgen erlangen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus erster Hand spannende "Historische Erkenntnisse" aus der Region, über die dort lebenden Menschen und ausgesuchte Gebäude des Lieper Winkels. Im Frühling und Herbst wird an fachkundigen Themennachmittagen „Alles über Wolle“ und „Alles über Kräuter“ vermittelt und in einer Diskussionsrunde Anfang Mai werden mit den Kandidaten der Landratswahl insbesondere auch aktuelle Themen aufgegriffen, über die die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam ins Gespräch kommen können.
„Alle Veranstaltungen haben dabei ein gemeinsames Ziel – das Gemeinwesen zu beleben und jede Einzelne und jeden Einzelnen zu bürgerschaftlichem Engagement zu ermutigen. Und wenn auch die Themen vornehmlich den Lieper Winkel betreffen, sind selbstverständlich auch Gäste jederzeit sehr willkommen“, ermuntert Dr. Klaus Kögler, Vorsitzender des Heimatvereins Lieper Winkel e.V., die Menschen zu einem Besuch, auf dem Vereinsgelände oder im Rankwitzer Hof (Veranstaltungsorte).
Der im Jahr 2013 wiedergegründete Heimatverein betreut neben der Organisation und Durchführung dieser Aktivitäten auch das Museum "Heimathof". Sein Vereinsziel ist es, das Miteinander in der Region zu stärken, eine Plattform für die öffentliche Begegnung anzubieten und dort die Voraussetzungen für einen strukturierten Meinungsaustausch zu schaffen und diesen zu gestalten. Darüber hinaus organisiert der Verein regelmäßig Thementage wie Frauenfrühstücke oder Kindertage und bringt sich intensiv in größere lokale Veranstaltungen wie dem Himmelfahrtsfest, dem Erntedankfest oder dem Weihnachtsmarkt ein.

Alle künftigen Termine der Veranstaltungsreihe „Lieper Klöneck 2018“:

21. April: Vortrag "Alles über Wolle" von Annelene Lühmann-Jesewski von "De Spinndönz" im Rankwitzer Hof
Anfang Mai: Diskussionsrunde mit den Kandidaten der Landratswahl moderiert von Steffen Adler von der Ostsee-Zeitung im Rankwitzer Hof
13. Mai: 41. Internationaler Tag des Museums mit Kinderprogramm im Heimathof
23. Juni: Vortrag "Das Dorf Rankwitz und seine Leute" des Ur-Rankwitzers Dietrich Räsch im Rankwitzer Hof
28. Juli: Kindertag im Museum auf dem Heimathof
22. September: Vortrag "Alles über Kräuter" der Kräuterkundigen Ina Schirmer im Rankwitzer Hof
7. Oktober: 4. Erntedankfest des Lieper Winkels auf dem Heimathof
27. Oktober: Vortrag "Historische Erkenntnisse" der Inselkundigen Hilde Stockmann und André Leichsenring im Rankwitzer Hof
17. November: Vortrag "Gebäude im Lieper Winkel – Damals und heute" des Rankwitzer Heimatkundlers Hans Warnke im Rankwitzer Hof
9. Dezember: 5. Weihnachtsmarkt in Liepe


Fotos (C) Marina Sundmacher-Tydeks

Detaillierte Informationen und ggf. Aktualisierungen sowie weitere Veranstaltungen des Heimatvereins Lieper Winkel e.V.
finden Sie auf www.heimathof-lieper-winkel.de.

‚Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel' – aus dem Begleitausschuss der Usedomer „Partnerschaft für Demokratie“

Die Usedomerin Gabriele Wittichow ist bereits seit dem Start des Förderprogramms im Jahr 2011, als dieses noch LAP (Lokaler Aktionsplan) hieß, Mitglied im dazugehörigen Begleitausschuss: „Ich bin bereits vor dem Start in Usedom auf dieses Förderprogramm aufmerksam geworden, als wir im Rahmen unserer Schulsozialarbeit an einem in Wolgast geförderten Projekt mitgewirkt hatten.“ Als Fachbereichsleiterin der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe des CJD (Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands e.V.) in Zinnowitz ist es ihr Leitmotiv, Familien zu begleiten und dabei stets die Sicht der Kinder und Jugendlichen im Auge zu behalten. Für sie sei es wichtig, eine Partizipation auf Augenhöhe zwischen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und somit die demokratische Gemeinschaft insgesamt zu fördern. „Als das Programm dann auch für Usedom bewilligt wurde, hatte Herr Lenz mich direkt kontaktiert und so begann bald auch die Arbeit im Begleitausschuss. Unsere Aufgabe ist es, die eingereichten Projektanträge zu sichten und über die Umsetzbarkeit und Vereinbarkeit dieser Ideen mit den Zielen der ‚Partnerschaft für Demokratie‘ zu beraten.“ Der Begleitausschuss ist bekannt für seine zügige und unbürokratische Bearbeitung von Anträgen und der Unterstützung von Usedomerinnen und Usedomern bei der Umsetzung eigener Projekte: „Wir treffen uns ca. alle 2 Monate, je nach Antragsvolumen, wie zum Beispiel in den Sommermonaten, in denen es mehr Anträge gibt. Die Mitarbeit macht mir viel Spaß, denn über das Förderprogramm können wir sehr unkompliziert Projekte genehmigen, die einen echten Mehrwert darstellen. Das Gremium ist zudem von Anfang an gut besetzt gewesen, auch ein Jugendlicher ist mit dabei, so dass wir arbeitsfähig sind und dabei alle Belange der Gemeinschaft im Blick behalten können.“ Ihr großer Wunsch für die Zukunft sei es, dass Kommunen dauerhaft so ausgestattet sind, Mittel bereitstellen zu können, um Neues finanziell zu unterstützen oder auch Beständiges, wie zum Beispiel den Jugendfonds, stetig zu fördern.

Förderung für Projekte bürgerschaftlichen Engagements auf Usedom auch in 2018 bewilligt

Die Usedomer „Partnerschaft für Demokratie“ erhält auch in diesem Jahr Fördermittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ zur Unterstützung von Projekten, die das demokratische Miteinander auf der Insel stärken. „Wir freuen uns sehr, dass das Förderprogramm weitergeht“, berichtet René Lenz (Koordinierungs- und Fachstelle), „Anträge für Projekte in der ersten Jahreshälfte können somit ab sofort gestellt werden.“ Die verzögerte Regierungsbildung zeige jedoch auch hier Auswirkungen: „Die Hälfte der Mittel wurde zunächst bis Juni bewilligt, allerdings gehen wir davon aus, dass dies auch für die zweite Jahreshälfte erfolgen wird“. Eine weitere Neuerung für die Förderperiode 2018 betreffe den seit 2 Jahren durch die Projektpartner zu erzielenden Eigenanteil, der in diesem Jahr insgesamt 10.000 Euro (statt 5.000 Euro) betrage. Herr Lenz sei zuversichtlich, dass, wie auch in den vergangenen Jahren, weit mehr als der benötigte Betrag eingeworben werden kann. Er ermuntere daher vor allem auch kleine Vereine, sich zu bewerben, da die Verteilung des benötigten Anteils eine „Fall zu Fall Entscheidung“ des Begleitausschusses sei, die dieser zum Beispiel hinsichtlich der Größe des jeweiligen Trägervereins oder seiner finanziellen Situation treffen kann. Die Möglichkeiten für Projekte sind darüber hinaus sehr vielfältig und reichen vom Demokratiefest, Sportturnier oder Kulturevent über Filmvorführungen und Vortragsreihen bis hin zu thematischen Lesungen, Plakataktionen sowie Kreativwerkstätten. „Melden Sie sich, wenn Sie eine Projektidee haben!“, ruft René Lenz alle Bürgerinnen und Bürger der Insel Usedom auf, die sich für mitmenschliche Begegnungen und einen offenen Austausch einsetzen wollen. Die Antragsstellerinnen und Antragssteller werden tatkräftig bei der Ausformulierung ihrer Projektidee und einer unbürokratischen Beantragung der Mittel unterstützt.

Förderjahr 2017 ist bereits mit sieben geförderten Projekten erfolgreich gestartet!

In diesem Jahr steht der Initiative „Wir von hier - gemeinsam für unsere Insel“ das doppelte Budget zur Verfügung - anstelle von 20.000€ können nun 40.000€ für Projekte eingesetzt werden. Das dies auch wirklich notwendig ist, zeigt bereits die erste Ausschussrunde. So konnten bereits bis März ganze sieben Projekte bewilligt werden. Darunter sind eine Themenfahrt unserer Jugendfeuerwehr in die Landeshauptstadt, eine Ausstellung in der Heimatstube Kölpinsee sowie das beliebte Lieper Klöneck. Haben auch Sie eine Projektidee, dann melden Sie sich doch bei uns. Wir helfen gerne auch bei der Ideenentwicklung. So lange können Sie sich auch gerne unsere neuste Broschüre ansehen und sich Ideen holen.

Weitere Projekte bewilligt

In der ersten Ferienwoche traf sich der Begleitausschuss noch einmal vor der Sommerpause. Dabei konnten wir weitere tolle Projekte bewilligen. So wird es - wie im vergangenen Jahr auch - wieder ein Theaterstück geben, welches an Schulen aufgeführt und in anschließenden Diskussionen aufgearbeitet wird. Die guten Erfahrungen mit diesem Projekt aus dem letzten Jahr, machten diese Entscheidung nicht schwer. Dieses Mal heißt das Stück „Fang mich doch“ und bearbeitet das Schicksal von Kindern im Krieg und thematisiert somit auch aktuelle Fluchtursachen. Darüber hinaus wird es im Herbst einen Ein-Wöchigen Filmworkshop an der Evangelischen Schule in Benz geben. Mit diesem Projekt bringen sich die teilnehmenden Kinder selber in das Förderprogramm ein, denn es ist ihr Wunsch und ihre Idee, dieses Projekt durchzuführen. Wir sind gespannt und freuen uns auf das Ergebnis. Zu guter Letzt fördert unser Förderprogramm eine große Tagung der Jugendarbeit im September in Anklam. Sobald Details dazu bekannt sind, werden wir diese hier auch bekannt geben. Um noch aktueller auf dem Laufenden zu bleiben, was bei „Wir von hier“ passiert, schauen Sie bei unserer Facebookseite vorbei.

Haben Sie selber auch eine Projektidee, dann setzen Sie sich doch mit uns in Verbindung!

Wir von hier - mit unseren Projekten

Mittlerweile haben wir bereits fünf Projekte im Wert von 13.730 € bewilligt. Darunter sind alte bekannte Träger, wie der Heimatverein Lieper Winkel, der seine erfolgreiche Arbeit weiter fortsetzen kann, aber auch neue kleine Vereine wie ein Elternverein aus Zempin, der für lebhafte Begegnungen zwischen den Generationen sorgen möchte. Alle Projekte finden Sie hier (Link zu Projekten) Wenn auch Sie eine Idee haben, dann melden Sie sich doch einfach bei uns!

Heute haben wir Einladungen an die Vereine des Amtes versendet.

Wir laden alle, vor allem auch diejenigen die wir auf den postalischen Weg nicht erreicht haben, recht herzlich ein, sich am 22.02.2016 von 18.30 bis 20.00 Uhr in der Kurverwaltung Ückeritz, über unser Förderprogramm und dessen Möglichkeiten zu informieren.


Projekte auf der Insel Usedom werden auch 2016 vom Bund gefördert

Wir konnten über das Förderprogramm ‚Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel' im letzten Jahr ganze 18 Projekte unterstützen und freuen uns sehr, dass es wie geplant auch 2016 weitergehen wird!“ freut sich René Lenz (Fach- und Koordinierungsstelle des Förderprogramms).

Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt demnach dem Amt Usedom Süd auch in diesem Jahr Fördermittel zur Verfügung, mit denen beispielsweise Filmvorführungen, thematische Lesungen, Demokratiefeste, Plakataktionen, Diskussionsabende, Kreativwerkstätten oder Workshops durchgeführt werden können. Jeder, ob Einzelperson, Vereine, Verbände, Stiftungen oder gemeinnützige und eingetragene Körperschaften, kann so das Förderprogramm mitgestalten. „Die Möglichkeiten sind unglaublich vielfältig und wir begleiten die Menschen bei der Ideenfindung und Antragsstellung, denn insbesondere davor schrecken leider viele Interessierte zurück,“ so Lenz und ruft die Bevölkerung unermüdlich dazu auf, sich mit ihren Ideen an ihn zu wenden.

Haben Sie eine Idee für ein Projekt oder eine Frage zum Programm das melden Sie sich doch einfach hier.

Endspurt bei Wir von hier

Im Oktober und November hat der Begleitausschuss nochmals acht Projekte fördern können, mit den bereits laufenden sind das nun insgesamt fast 20 Vorhaben, die durch unsere Partnerschaft für Demokratie möglich gemacht wurden. Selbst bei unserer Begleitausschusssitzung am 19.11. werden wir noch über Projektvorschläge entscheiden können.
Bei unserem letzten Treffen werden wir aber auch darüber reden, wie es im nächsten Jahr weiter gehen wird. Das Amt Usedom Süd kann auch für das Jahr 2016 einen Antrag auf Weiterführung der Partnerschaft für Demokratie stellen. Wir setzen alles daran, auch weiterhin die Menschen in unserer Region zu unterstützen und ihnen dabei zu helfen ihre Ideen umzusetzen.

Usedom hilft - You are welcome

Seit einigen Wochen gibt es eine ehrenamtliche Initiative mit dem Namen „Usedom hilft - You are welcome“, in der sich Insulaner und Engagierte aus dem ganzen Kreis treffen, um eine mögliche Ankunft von Flüchtlingen auf unserer Insel vorzubereiten. Sie sammeln Sach- und Geldspenden, organisieren bereits jetzt erste Hilfeangebot, um den meist traumatisierten geflüchteten Menschen einen herzlichen Empfang zu bieten. Darüber hinaus macht sich diese Initiative aber auch Gedanken darüber, in welcher Form den Ängste, Sorgen und Vorurteilen der Menschen auf unserer Insel begegnet werden kann.
„Wir von hier - Gemeinsam für unsere Insel“ unterstützt und befürwortet dieses starke ehrenamtliche Engagement auf unserer Insel.

Wer sich ebenfalls engagieren möchte kann über info@usedom-hilft.de mit den Initiatoren Kontakt aufnehmen oder sich auf der Facebook Seite umschauen.

Vier Monate und sieben Projekte

„Wir von hier - Gemeinsam für unsere Insel“
läuft nun bereits seit vier Monaten auf unserer Insel Usedom. In diesen vier Monaten konnten wir bereits viele Projektanträge sichten und letztlich schon sieben Vorhaben fördern. Viele unterschiedliche Ideen konnten wir so bereits möglich werden lassen.
Es ist aber immer noch Platz für Ideen und Anträge da! Jeder kann sich mit seiner Idee bei uns bewerben. Gerne hilft auch die Fach- und Koordinierungsstelle, René Lenz, bei der Projektentwicklung.
Ihn können Sie unter lap@demokratisches-ostvorpommern.de erreichen, die Anträge für eine Förderung finden Sie hier (Link Download). Brauchen Sie Anregungen, dann schauen Sie doch einfach unter „Projekte“ (Link Projekte) mal nach, welche Projekte wir bisher gefördert haben.

Es geht wieder los!

Am 28. April hat sich wiedereinmal der Begleitausschuss zusammengefunden und den Startschuss für die neue Förderperiode gegeben. Dabei fanden gleich drei Projekte die Zustimmung aller Ausschussmitglieder:

„like me“ - so heißt das mobile Theaterstück, das zwei ausgebildete Schauspielerinnen an verschiedenen Einrichtungen aufführen wollen. Mit Witz, Charme und Musik wollen sie Schüler_innen der Klassen 5 bis 8 für das Thema Internetmobbing sensibilisieren und in einer anschließenden Gesprächsrunde die Möglichkeit bieten über die Inszenierung zu sprechen. Ziel ist Grundlagen einer durchdachten Mediennutzung wie z.B. den Schutz der Privatsphäre zu vermitteln.

In dem Langzeit-Schulprojekt „Der Traum der drei Bäume“ werden die Schüler_innen selbst zu den Hauptdarsteller_innen. Fächer- und klassenübergreifend wird ein Musical erstellt, das am Ende unter anderem auf dem Kinderfest des Kinderhauses in Benz aufgeführt werden soll. Gemeinsame Kreativität, Musikalität und Phantasie stehen im Mittelpunkt dieses Projektes, das vom Förderverein „Benzer Kinder e.V.“ getragen wird.

An einem Septemberwochenende will die Jugendfeuerwehr der Stadt Usedom in der Jugendbegegnungsstätte Golm „Geschichte bewusst erleben“. An Tag eins steht der Besuch der Kriegsgräberstätte Golm auf dem Plan, bei dem anhand von Einzelschicksalen die Grauen des Krieges erfahrbar gemacht werden sollen. Tag zwei beginnt mit einem Workshop zum Thema Krieg und Krisensituationen der Gegenwart. Schließlich folgt dem Workshop eine historische Stadtrallye durch Świnoujście.

„Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“ unterstützt Projektideen für die Insel Usedom im Bereich Sport, Kultur oder Information. Auch Sie können sich bei uns mit Ihrer Idee bei uns bewerben. Kontaktieren Sie uns einfach. Wir helfen Ihnen gerne mit den Antragsformularen und bei der Umsetzung. Wir freuen uns auf weitere Projektanträge!


Startschuss der Partnerschaft für Demokratie

Die Stadt Usedom hat sich in Kooperation mit dem Amt Usedom-Süd erfolgreich auf eine Partnerschaft für Demokratie beworben und so auch für das kommende Jahr Fördermittel für soziale und gesellschaftspolitische Projekte in der Region gesichert. Mit der Partnerschaft für Demokratie kann die Initiative „Wir von hier - Gemeinsam für unsere Insel“ ihre erfolgreiche Arbeit fortführen.
Ab sofort können wieder Projektanträge an die Initiative gestellt werden! Da sich einige Neuerungen im Förderprogramm ergeben haben, möchten wir Sie bitten vor einer Antragstellung zunächst über lap@demokratisches-ostvorpommern.de mit der Fach- und Koordinierungsstelle der Initiative - René Lenz - Kontakt aufzunehmen.
Schauen Sie demnächst wieder auf unserer Seite vorbei, um die neusten Entwicklung der Partnerschaft für Demokratie mitzuverfolgen.


05.05.2014

Wieder einmal hat sich unser Begleitausschuss zusammengefunden und über die Förderung neuer Projektideen beraten. In der 90 minütigen Sitzung wurde neben den Projekten „Inselhopping“ und „Lieper Klöneck“ eine Fortbildungsreihe bewilligt.

Unter dem Projekt „Inselhopping – Usedoms Hinterland neu entdecken“ der Kunstwerkstätte e.V. sind mehrere Angebote gefasst, die sich vor allem an Kinder und Jugendliche aus der Region richten. Ziel ist es gemeinsam mit ihnen die 3. und 4. Ferienwoche zu gestalten. Die Kinder werden aus dem ganzen Amtsgebiet kommen und in diesen Wochen erleben wie man in einer Gemeinschaft zusammenlebt, mit anderen Meinungen umgeht und werden auch zahlreiche andere Jugendangebote kennenlernen.

Das vom Heimatverein Lieper Winkel e.V. geplante Projekt unter dem Namen „Lieper Klöneck“ ist eine Veranstaltungsreihe, die sich darum bemüht, das Gespräch und den Meinungsaustausch der BürgerInnen des Lieper Winkels und aus dem Umkreis zu beleben. Geplant sind unter anderem ein Vortrag zur Region, Lesungen und eine historische Fotoausstellung.

Eine bedürfnisorientierte Weiterbildung des Kreisdiakonischen Werkes stellt die geförderte Fortbildungsreihe dar, die ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen und LehrerInnen dazu verhelfen soll ihr Wissen und ihr methodisches Handwerkzeug zu erweitern. Dabei soll eine breite Palette an Themen anvisiert werden, bspw. zu rechtlichen Grundlagen, Argumentation und Moderation, sowie neuen Medien und Datenschutz.

Der Lokale Aktionsplan „Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“ unterstützt Projektideen für die Insel Usedom im Bereich Sport, Kultur oder Information. Wenn Sie einen Workshop, eine Diskussion, ein Fest oder ein Konzert organisieren wollen oder Sie anderweitige Ideen haben, scheuen Sie sich nicht Kontakt mit uns aufzunehmen. Bei der Umsetzung sind wir Ihnen gern behilflich.

27.03.2014

Die Verantwortlichen des Förderprogrammes „Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“, möchten aus aktuellem Anlass klarstellen, dass wir mit der neugegründeten Wählerliste in Ueckermünde „Wir von hier“, in der sich bekannte Rechtsextreme zusammengefunden haben, in keinerlei Zusammenhang stehen. Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass es eine bekannte Strategie der extremen Rechten ist, sich hinter harmlos klingenden Namen zu verbergen, um so Stimmen zu ködern und einem möglichen NPD-Verbot zuvorzukommen.

„Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“ ist ein Förderprogramm, welches mittlerweile seit drei Jahren hier auf unserer Insel aktiv ist. Viele Menschen kennen uns weil wir Vereine und Menschen unserer Region dabei unterstützen, das gesellschaftlichen Zusammenleben unserer Insel zu bereichern. Unser Erfolg beruht auf Offenheit, Toleranz und Achtung aller Menschen.


„Wir von hier – gemeinsam für unsere Insel“ ist gut ins neue Jahr 2014 gestartet

Das Jahr ist kaum zwei Monate alt, da sind die ersten Projekte schon wieder bewilligt. Der Begleitausschuss trat am 18.02. in Usedom zusammen und beschloss zunächst die Aufnahme eines neuen Mitgliedes in dieses Abstimmungsgremium. Neu in unseren Reihen begrüßen wir Frau Vera Bäßmann, Gemeindepädagogin aus Usedom.
Aber auch die ersten Projekte standen zur Diskussion. So bewilligten die Mitglieder Mittel für den Aktionsfonds. Der hatte bereits im letzten Jahr vielen Bürger_innen die Chance gegeben, Kleinstprojekte in ihrem Verein, in ihrer Gemeinde durchzuführen. Informieren Sie sich hier wie auch Sie ihre Ideen über diesen Fonds umsetzen können.
Bewilligt wurde auch ein Zirkusprojekt an der Förderschule zur individuellen Lebensbewältigung in Zirchow. Mit dem der Antragsteller aber auch der Begleitausschuss den Blick auf Kinder und Jugendliche, oft mit Mehrfachbehinderungen, lenken möchte. Bestandteil des Projektes ist auch die Vernetzung der Schule am Haff mit anderen regionalen Schulen, um so das Verständnis füreinander zu fördern.
Zu guter Letzt konnte auch der Peenebunker mit seinem Projektkonzept die Mitglieder überzeugen. Was als Musikwerkstatt anfing, als CD-Produktion, MV-Sampler, weiterging soll nun in einer MV-Sampler-Tour vollendet werden. Ein tolles Musikprojekt von Jugendlichen aus der Region für Alle! Wir freuen uns sehr auf die Projekte und hoffen auf viele weitere tolle Ideen, die das gesellschaftliche Miteinander stärken.

Aktionsfonds nochmal um 3000€ erhöht!

Der Aktionsfonds unseres LAPs wird sehr gut angenommen und es konnten schon einige kleinere Projekte gefördert werden. Der Begleitausschuss hat sich nach Rücksprache mit den Kunstwerkstätten Greifswald e.V. deshalb dazu entschieden, den Aktionsfonds nochmal um 3000€ zu erhöhen. Durch den Aktionsfonds wurden bisher schon viele kleine Projekte gefördert. So wurde im Jugendclub Usedom im Frühjahr ein Fußballturnier ausgerichtet und der Anglerverein Usedom traf sich mit seinen polnischen Angelfreunden zum gemeinsamen Angeln. Dies sind nur zwei der vielfältigen Aktivitäten, die umgesetzt werden konnten. Haben auch Sie eine Idee für Ihren Verein oder ihre Gemeinde? Wir fördern ihre kleine Projekte mit bis zu 800€. Die Antragsunterlagen finden Sie im Downloadbereich oder Sie melden Sie sich bei uns unter lap@demokratisches-ostvorpommern.de.

Wir freuen uns auf weitere tolle Ideen von engagierten Bürgern.

Aktionsfonds gestartet!

Seit dieser Woche gibt es einen Aktionsfonds für den Lokalen Aktionsplan.
Was bedeutet das? Jetzt können Bürger_innen sowie Jugendliche Ihre Ideen umsetzen. Bis zu 800€ können für Projekte ausgegeben werden.
Wie geht das? Füllen Sie einfach den kleinen Antrag aus. Alle nötigen Dokumente und nützliche Hinweise finden sie hier.

Interessantes Weiterbildungsangebot für unsere Vereine

Das neue Projekt „Voneinander lernen“ bietet in diesem Jahr einen ganztägigen Workshop zum Thema „Gezielte Kommunikation in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ an, dazu benötigen wir Ihre Mithilfe. Welche Themen würden Sie interessieren, an welchen Tagen wäre ein Seminar für Sie am sinnvollsten? Bitte helfen Sie uns diesen Workshop zu planen und geben Sie uns bis zum 08.04. eine Rückmeldung. Alle Details und einen Antwortbogen finden Sie hier.

Bücherbaum und „Voneinander lernen“

Am 20.03. wurde in Usedom der erste Bücherbaum auf unserer Insel eingeweiht. Die zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern, die zur Einweihung erschienen, konnten nicht nur die ersten Bücher im Baum hinterlegen, sie bekamen auch ein wundervolles Programm geboten. Kinder der KiTa „Dat Görenhus“ und der Grundschule Usedom begeistert mit ihrem Gesangstalent die Anwesenden.
Dieser Tag wurde aber auch zum Startschuss für das neue Projekt „Voneinander lernen“. Ziel dieses Projektes ist es in Zusammenarbeit mit dem Lokalen Aktionsplan in Anklam ein regionales und breitgefächertes Weiterbildungsangebot für die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Sozialarbeiter anzubieten. Träger dieses Projektes ist das Kreisdiakonische Werk Greifswald-Ostvorpommern e.V. Über die geplanten Veranstaltungen halten wir Sie natürlich auf dem Laufenden.

Der erste Bücherbaum für die Insel Usedom wird eingeweiht

Bereits im letzten Jahr förderte der Lokale Aktionsplan ein Projekt des Vereines „De Ulenspiegels e.V.“ aus Usedom bei dem ein Bücherbaum entstanden war. Durch den langen Winter verzögerte sich dessen Einweihung allerdings sehr. Nun am 20.03.2013 ist es soweit um 10.00 Uhr am alten Rathaus in Usedom wird der erste Bücherbaum der Insel eingeweiht.

Der Bücherbaum ist eine Möglichkeit des kostenlosen Bücheraustausches. Schauen Sie also gerne vorbei, wenn Ihnen der Lesestoff mal ausgeht und wenn Sie wollen - bringen Sie Bücher mit, von denen Sie denken, dass müssen andere auch unbedingt lesen.

Die ersten Projekte sind gestartet!

Am 14.02.2013 fand die erste Sitzung unseres Begleitausschusses statt. In der zweieinhalb stündigen Sitzung wurde viel über das letzte Förderjahr diskutiert. Aber es wurden auch bereits die Weichen für diese Jahr gestellt und der Begleitausschuss hat die ersten beiden Projekte für unsere Insel bewilligt. Zum einen dürfen die Kunstwerkstätten Greifswald e.V. ihr erfolgreiches Projekt „Kunstwerkstätten unterwegs“ fortführen. Unter dem Blog oder bei Facebook können Sie/könnt Ihr Tipps geben und Wünsche äußern, wo der Kunstbus Halt machen soll.
Auch der Peenebunker Wolgast ist wieder auf der Insel aktiv und wird zusammen mit Jugendlichen eine CD und ein Bühnenprogramm auf die Beine stellen und dabei „Parolen Paroli bieten“. Wenn Ihr also Lust habt dabei mitzuwirken, meldet euch doch einfach beim Peenebunker!


Theater in der Kirche: "ÜBERdasLEBEN oder meine Geburtstage mit dem Führer“, ein Theaterstück für Menschen ab 11 Jahren wird am 12. November, 18 Uhr, in Benz aufgeführt.

Das gemeinsame Projekt der Kirchengemeinde Benz und der mobilen Theatergruppe „theaterspiel“ wird vom „Lokalen Aktionsplan für das Amt Usedom Süd (LAP Usedom)“ unterstützt. Alle Interessierte sind herzlich zur Aufführung eingeladen, der Eintritt ist frei.

"ÜBERdasLEBEN oder meine Geburtstage mit dem Führer“ ist ein Theaterstück über Jugendwiderstand, die Gräuel der NS-Zeit und den Wunsch ‚zu Latschen statt zu Marschieren‘.

Die Inszenierung basiert auf der Grundlage von Zeitzeugenberichten. Sie macht das Unrechtssystem des NS-Staates erfahrbar und die Zuschauer gewinnen Einblick in dieses menschenfeindliche System. Zeitgleich gab es damals auch Widerstand gegen Gleichschaltung, Unfreiheit und Ungerechtigkeit.

Theater spricht die unterschiedlichsten Menschen an, es schafft Auseinandersetzung mit dem Gesehenen und lädt zum Austausch darüber ein. Mit Live-Musik, Schauspiel und Tanz taucht das Stück in diese Zeit ein, erzählt von Schicksalen, Freundschaft und Feindschaft und verdeutlicht, dass es nötig ist, jeden Tag für Menschlichkeit einzutreten – auch heute noch.

In einer anschließenden Auswertung mit den Darstellerinnen und Darstellern kann man über die Notwendigkeit, sich für demokratisches Handeln und Menschenrechte einzusetzen, ins Gespräch kommen.

Die Gruppe „Theaterspiel“ erarbeitet und zeigt mit viel Engagement und Spaß Stücke für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit meist zeitgemäßem und sozialkritischem Hintergrund. "ÜBERdasLEBEN oder meine Geburtstage mit dem Führer“ wird von ihnen stets in der Zeit um den 9. November herum aufgeführt. „An diesem Tag wurden 1938 in der Reichspogromnacht im gesamten Deutschen Reich fast alle Synagogen in Brand gesteckt und ausgeraubt. Menschen wurden aus ihren Wohnungen "herausgeprügelt" und in die Konzentrationslager verschleppt, jüdische Geschäfte und Gemeindeeinrichtungen vollständig demoliert und ausgeplündert.“ (Quelle: www.judentum-projekt.de)

Beate Albrecht von „theaterspiel“ ist froh: „Wir sind auf den Lokalen Aktionsplan aufmerksam geworden, der zahlreiche Initiative im Bereich Sport, Kultur oder Information hier auf der Insel unterstützt und in der Umsetzung eigener Ideen berät. Hierfür mussten wir uns ganz einfach direkt an René Lenz von der externen Koordinierungsstelle wenden und die Beantragung der Förderung ging recht unkompliziert vonstatten.“

„Durch die Unterstützung des LAP Usedom können wir das Stück auch hier auf Usedom aufführen“, freut sich auch Pfarrerin Annegret Möller-Titel aus Benz. „Jeder, der es sich anschauen möchte, ist herzlich eingeladen, am 12. November, um 18 Uhr, zu uns in die Kirche nach Benz zu kommen. Der Eintritt ist frei und, ganz wichtig, die Kirche ist beheizt.“

Weitere Informationen gibt es im Büro der Kirchgemeinde Benz unter Tel. 038379-20365 (mo-fr, 8-13 Uhr) und auf www.kirche-benz.de. Informationen zu der Theatergruppe „theaterspiel“ finden Sie auch unter www.theater-spiel.de.

Kinder und Jugendliche sind kreativ aktiv!

So einiges wurde in der großen „Sommerpause“ schon auf die Beine gestellt. Für einen warmen und sonnigen Abend etwa, haben die gestalteten Sommer-Postkarten gesorgt, die am MitMachStand der „KunstWerkstätten unterwegs“ auf dem Kinderfest in Stolpe entstanden sind. In Loddin kamen alte Klamotten zu neuer Gestaltung, es wurde entworfen, genäht und gestickt. Außerdem stand bald fest: die große Wand auf dem KiTa-Hof in Stolpe soll bunt werden! Gesagt, getan! Die graue Mauer wurde an mehreren Tagen erst einmal geweißt und in einer anschließenden Farbschlacht individuell gestaltet. Die Wand ist wirklich riesig, da gibt es jede Menge zu tun, aber das Ergebnis kann sich schon jetzt sehen lassen.

Neben den schon zahlreich umgesetzten kreativen Angeboten an Kinder und Jugendliche (die im Amtsbereich Usedom-Süd wohnen und zwischen 8 bis 18 Jahren sind) sind die Kunstwerkstätten stets auf der Suche nach neuen Kooperationsmöglichkeiten, sie fahren zu Schulen und anderen Einrichtungen, bringen Flyer unter die Leute und sprechen mit den direkten Ansprechpartnern vor Ort. Wer Interesse daran hat, dass das Kunst-Mobil auch in seiner Gemeinde vorbeikommt, kann sich persönlich bei Saskia Schniete unter der Tel. 0152-23500432 melden.

Ganz im Sinne des Mottos „Wir von hier – gemeinsam für unsere Insel“ gab es unter den vom LAP Usedom geförderten Projekten auch schon eine erste Verknüpfung: Stefanie Albrozeit vom Inselhopper, die den (LAP geförderten) „Jugendfonds“ verwaltet, kam mit drei Mädchen aus dem Lieper Winkel auf den Hof des Kinderlandes Stolpe vorbei, um sich bei der Bemalung der Wand zu beteiligen. Die Überraschung beim großen Wiedersehen an diesem Nachmittag war groß, denn einige der Schüler kannten sich untereinander und haben erst vor Ort von der jeweiligen Teilnahme der anderen an den Projekten erfahren.

Der LAP Usedom unterstützt auch Ihre Projektidee für die Insel Usedom. Setzen Sie ein Zeichen – Ihren Ideen sind keine Grenzen gesetzt! Das kann alles Mögliche sein, etwa eine Veranstaltung oder Initiative im Bereich Sport, Kultur oder Information, die Durchführung von Diskussionen oder Workshops, die Organisation eines Festes oder Konzertes. Nehmen Sie Kontakt (interner Kontaktlink) mit uns auf!

Kunstwerkstätten unterwegs!

Die Kunstwerkstätten Greifswald e.V. sind mit einem mobilen Kunst- und Kreativprojekt in unserem Amtsgebiet unterwegs. Das Projekt wurde vom Begleitausschuss unseres Lokalen Aktionsplanes Ende April bewilligt und nach einer Vorbereitungsphase, hat die Projektleiterin Saskia Schniete nun im Juni damit begonnen das Projekt in unserer Region umzusetzen. Das Kunstmobil ist auf der Insel unterwegs und arbeitet mit Kindern und Jugendlichen an ganz unterschiedlichen künstlerischen Projekten. Vom Töpfern bis zum Trickfilmdreh ist alles möglich, der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Möchten Sie/Möchtet Ihr Saskia und Ihr Projekt kennenlernen? Ein Anruf oder eine E-Mail genügt.

Telefonnummer: 0152-23500432
Email: mobil@kunst-werkstaetten.de

Oder informieren Sie sich über aktuelle Entwicklungen im Projekt unter:
http://www.kuwe-unterwegs.blogspot.de

Jugendfond

In der ersten Begleitausschusssitzung des Jahres wurde das Projekt „Jugendfond“ der Volkssolidarität bewilligt. Dieses erste große Projekt, des Lokalen Aktionsplanes „Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“, richtet sich vor allem an Euch Jugendliche. Ihr habt eine Idee mit der Ihr eurem Ort mehr Leben einhauchen wollt, es fehlt schon seit Jahren ein Freizeitangebot, was Ihr unbedingt ausprobieren möchtet? Nutzt Eure Chance und nehmt mit dem Projektbetreuer, René Fulczynski, Kontakt auf; persönlich, per Telefon (0151/14631427) oder über eine Nachricht auf der Facebookseite der Inselhopper. Er kann Euch bei der Ideenumsetzung unterstützen.

Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel – Der Auftakt

Der Lokale Aktionsplan „Wir von hier – Gemeinsam für unsere Insel“ startete offiziell am 06.12.2011 mit einer Auftaktveranstaltung im Gästehaus der Kurverwaltung Ückeritz und präsentierte sich in diesem Rahmen das erste Mal der Öffentlichkeit. Neben einigen Vertretern aus den Gemeinden und Vereinen, nutzten auch viele Bürger die Möglichkeit, sich über den LAP zu informieren.

Zunächst eröffnete der Coach des Bundesprogrammes, Herr Erik Hamann, mit einigen Worten zum Bundesprogramm die Veranstaltung. Der Politikwissenschaftler Dr. Dierk Borstel (Community Coaching – Institut für Demokratieentwicklung e.V.) aus Berlin, vertiefte den Einstieg in das Förderprogramm des LAP, indem er seine Ergebnisse der Situations- und Ressourcenanalyse für das Amt Usedom-Süd vorstellte. In den sich anschließenden Gesprächen standen die Begleitausschussmitglieder sowie die Koordinatoren des LAP, Tobias Menge und René Lenz, Rede und Antwort und diskutierten über erste Projektideen für das Jahr 2012.

Auch Sie haben die Chance, mit uns ins Gespräch zu kommen. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf.

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